Das sogenannte „Klopfen“ nach Michael Bohne betont die Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper. Seelische Zustände finden in somatischen Phänomenen (Herzklopfen, Schweißausbrüchen, Erröten, verkrampfte Körperhaltung, Gestik, Mimik) ihren Ausdruck und umgekehrt hat körperliches Befinden Einfluss auf das psychische Erleben.
In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie steht die Betrachtung unbewusster Prozesse im Mittelpunkt. Man beschäftigt sich hier mit der Entwicklungsgeschichte eines Menschen, inwieweit natürliche Strebungen, z.B. der Wunsch nach Liebe und Anerkennung, in der Ursprungsfamilie nicht gelebt werden konnten .
Die Transaktionsanalyse (TA) nach Eric Berne geht davon aus, dass der Mensch ein zentrales Bedürfnis nach Bindung hat. Psychische Störungen und Konflikte entstehen demnach oft aus nicht gelösten Bindungsproblemen. Neben diesem existenziellen Bedürfnis nach Bindung gibt es ebenso ein Bedürfnis nach Autonomie im Sinne von Selbstbestimmung, Spontanität und der Fähigkeit, sich auf die Welt zu beziehen.